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sportiv 2/2015

Wintersport-Events Zahlreiche Helfer des BSC sorgen für reibungslose sportliche Abläufe während der WM Rund 30.000 Zuschauer werden an der Winterberger Kappe erwartet Jens Morgenstern kann sich in diesen Tagen sicherlich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Der ehemalige Renn - rodeltrainer hat als 1. Vorsitzender des BSC Winterberg bezüglich der Bob- und Skeleton WM die organisatorischen Fäden in der Hand. Aber auch selbst wird kräftig „Hand“ angelegt, damit die Weltmeis - terschaft auf der Winterberger Kappe ein perfektes und erfolgreiches „Heimspiel“ wird. sportiv: Winterberg ist nach 1995, 2002 und 2003 wieder Schauplatz einer Bob-WM, erstmals gemeinsam durchgeführt mit der Skeleton-WM. Am 23. Februar geht‘s los, ist die Vorfreude schon spürbar? Jens Morgenstern: Auf alle Fälle. Aber nicht nur die Vorfreude sondern auch die Vor-Anspannung. So eine Veranstaltung ist ja auch mit einem riesigen Organisationsaufwand verbunden. Man freut sich darauf - und man ist auf die konkrete Umsetzung der Planungen auch gespannt. sportiv: Nun ist die Entscheidung pro Winterberg schon vor mehr als drei Jahren gefallen, was hat sich seitdem aus Ihrer Sicht getan? Mit anderen Worten, ist Winterberg gerüstet? J. M.: Im letzten Jahr ist schon eine ganze Menge in Richtung WM gelaufen. Ich denke hier z.B. besonders gern an die Streetbob-WM im Stadtzentrum zurück. So ein buntes und erfolgreiches Fest hat Winterberg selten erlebt. sportiv: Wie bereiten Sie sich, der Verein und das Umfeld auf dieses Event vor? J. M.: Im Verein gibt es seit Jahren, oder besser gesagt seit Jahrzehnten eine verschworene Truppe, welche die Veranstaltungen als Helfer absichert. Diese steht natürlich „Gewehr bei Fuß“ zur Verfügung. Wir haben eine Struktur direkt auf die WM abgestimmt. Alois Schnorbus als OK-Leiter, meine Person als Gesamtrennleiter, Manfred Schulte Rennleiter Bob und Heiko Friedrich als Rennleiter Skeleton. Dazu erfahrene Personen im Rennbüro, im Catering und im Fahrdienst. sportiv: Ist es in diesem Zusammenhang gut, dass man vor allem aus 1995 schon über Erfahrungswerte verfügt? J. M.: Einige Mitstreiter von damals sind noch dabei. Wir haben aber ganz bewusst auf die gern gesehenen Vergleiche von „früher“ zu „heute“ verzichtet. Die eine oder andere Anregung fließt zwar ein, im Grundsatz kann man beide Veranstaltungen aber nicht mehr vergleichen. Damals gab es „nur“ 2er- und 4er-Bob der Männer. Heute sind Frauenbob und Skeleton der Männer und Frauen sowie ein Mannschaftswettbewerb dazu gekommen. sportiv: Wie haben Sie die WM vor 20 Jahren in Winterberg verfolgt, haben Sie Erinnerungen? J. M.: Nur ganz am Rande. Zu dieser Zeit war ich als hauptberuflicher Trainer im Rennrodeln tätig und hatte für eine Bob-WM kaum Zeit. Da war ich mit meinen Athleten zu Trainings- und Wettkampfterminen unterwegs. sportiv: Mit wie vielen Helfern wird der BSC die WM begleiten, welche Aufgaben haben Sie zu erfüllen? J.M.: Wir werden mit ca. 40 bis 50 Helfern vertreten sein. Das ist der Stamm. Dabei sind wir für alle sportlichen Abläufe zuständig. Start, Ziel, Auslosungen, Dokumentationen der Rennergebnisse, Siegerehrungen - also alles rund um die Athleten. Dazu kommen weitere Helfer befreundeter Vereine, Schulen, Eltern usw.. sportiv: Eine Heim-WM ist immer dann ein Riesenerfolg, wenn das Interesse der Öffentlichkeit (Dietmar Reker) sportiv _ 2


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