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sportiv 2/2015

Sport von A-Z: Volleyball sportiv _ 20 Lara Drölle vom RC Sorpesee: Mit unbedingten Willen ans Ziel „If you can dream it, you can do it“, ist das Motto von Zuspielerin Lara Drölle vom RC Sorpesee. Wie ein Traum - genau so fühlt es sich im Moment an, für die Volleyballerinnen aus Langscheid, die nach der Meisterschaft und dem Aufstieg in die dritte Liga nun sogar Spitzenreiter sind. sportiv im Interview mit Lara Drölle und RCS-Coach Julian Schallow. sportiv: Ihre früheste Erinnerung an Volleyball? Lara Drölle: Meine früheste Erinnerung an Volleyball ist der Tag der Talentsichtung, an dem Hans Schlecht bei uns in die Grundschule gekommen ist und eine Sportstunde unterrichtet hat – natürlich Volleyball. Das war in der 3. Klasse. Davor kannte ich den Sport überhaupt nicht. sportiv: Waren Sie sofort Feuer und Flamme? L.D.: Das kann man nicht sagen. Zu Beginn ist es sehr schwierig sich für den Sport zu begeistern, denn die Technik muss man ja erst lernen. Aber zu sehen wie man sich verbessert und weiterkommt, gab einem s den Willen immer weiter zu machen. Heute bedeutet mir der Volleyball unglaublich viel, auch wenn sich das übertrieben anhört, aber ich könnte mir nicht mehr vorstellen kein Volleyball mehr zu spielen. Das gehört zu meinem Leben dazu. sportiv: Ihre sportliche Laufbahn beim RC Sorpesee – erfolgreich? L.D.: Ja, seit ich neun Jahre alt bin spiele ich schon Volleyball. 2008 bin ich in den Verein eingetreten und habe ein Jahr später bereits meine erste Medaille bekommen – mit der U12 bei den HSK Kreismeisterschaften haben wir den vierten Platz erreicht. 2011 ging es dann so richtig los. Beim Landessportfest der Schulen haben wir den zweiten Platz im Landesfinale erreicht. 2012 haben wir mit der U16 bei der Westdeutschen Meisterschaft in Paderborn den achten Platz belegt und sind im gleichen Jahr Landesmeister der Schulen geworden. Dadurch haben wir uns für die Deutschen Schulmeisterschaften in Berlin qualifiziert und haben aus Berlin den siebten Platz mit nach Hause gebracht. 2013 haben wir den siebten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft in Aachen erreicht und haben die Bronzemedaille bei der U18 Westdeutschen Meisterschaft in Köln geholt. Im vergangenen Jahr sind wir wieder zur Deutschen Schulmeisterschaft nach Berlin gefahren und konnten uns um einen Platz verbessern. 2014 haben wir dann jeweils mit der U18 und U20 den vierten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft in Iserlohn und Erkelenz geholt und sind zweiter beim Landesfinale der Schulen in dem Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia geworden. In der Damenmannschaft spiele ich seit 2012 und habe mich seitdem von der Bezirksklasse bis in die 3. Liga hoch gespielt. sportiv: Was bedeutet Volleyball für Sie? L.D.: Volleyball gehört einfach zur fast täglichen Routine dazu. Wenn ich mal kein Training habe vergeht trotzdem kein Tag an dem ich nicht mit Volleyball beschäftigt bin. Entweder in der Schule oder auch Zuhause mit meiner Familie. Ich bin so froh, dass meine Familie hinter mir steht und mich unterstützt. „If you can dream it, you can do it!“ – mein Motto. Ich finde, wenn man etwas unbedingt will und alles gibt, um es zu erreichen, dann kann man das auch schaffen. Manchmal gibt es Umwege die man gehen muss oder es klappt nicht alles direkt, aber wenn man es sich wünscht und hart dafür arbeitet – kommt man an sein Ziel. sportiv: Wie wichtig ist das Team für Sie? L.D.: Das Team ist sehr, sehr wichtig für mich! Erst einmal könnte man vom spielerischen her gar keine so großen Erfolge ohne so ein tolles Team einfahren und auch persönlich weiß ich, dass ich zu jedem einzelnen kommen könnte, wenn mir etwas auf dem Herzen liegt. Wir sind wie eine große Familie und das nicht nur, weil es ein paar ältere und ein paar jüngere gibt, sondern weil jeder für jeden da ist. (9: Laura Boucsein)


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