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sportiv _ 6 Neuer Kunstrasenplatz lässt Sportzentrum Große Wiese in neuem Glanz erscheinen Finanzierung steht - Eigenleistung großgeschrieben – Nachwuchs profitiert Martin Hornberger ist Vize-Präsident der Geschäftsführung des Bundesliga-Newcomers SC Paderborn. Als der ehemalige, erfolgreiche Mittelstreckenläufer kürzlich nach den Trainings – und Wettkampfmöglichkeiten seines Vereins gefragt wurde, musste er eingestehen, „hier liegt noch vieles im Argen, wir arbeiten dran.“ Eine „bessere Trainingswiese“ müsse zurzeit noch herhalten für die Elf von Trainer André Breitenreiter, und dennoch ist dem SCP der Husarenritt in Liga 1 geglückt. Dorthin ist es für den Landesligisten SV Hüsten 09 noch ein weiter, aber auch gar nicht angestrebter Weg. In Sachen Sport – bzw. Leistungszentrum braucht sich der SV 09 hingegen vor niemanden zu verstecken, auch nicht vor dem SC Paderborn. Das Stadion Große Wiese ist ohnehin schon seit der Entstehung gegen jede Kritik erhaben, der Rasen wird nicht umsonst Mal für Mal auch von den vorbeischauenden Bundesliga-Clubs gelobt und jetzt wird die Qualität der Großen Wiese zusätzlich noch durch einen Kunstrasenplatz gesteigert, auch wenn das Derby gegen den SC Neheim im Oktober aller Voraussicht nach im Stadion stattfinden wird. Für den SV Hüsten 09 ist der Kunstrasen (vieles wird in Eigenleistung durch Vereinsmitglieder gestemmt) in jeder Hinsicht von großer Bedeutung, meint Uwe Schulte, der die Geschicke des Vereins gemeinsam mit Rainer Müller leitet. „Wir haben knapp 400 aktive Fußballer im Nachwuchsbereich zu betreuen, dafür ist der Kunstrasenplatz von größter Notwendigkeit. Nur so können wir ideale Trainingsbedingungen auch zukünftig gewährleisten und eine sportliche Perspektive bieten. Die Jugend in unserem Verein ist unsere Zukunft. So wie sich das Stadion zukünftig präsentieren wird, mit der direkten Verbindung zum Kunstrasenplatz, sucht solch ein Objekt in der Region seinesgleichen.“ Der Kunstrasenplatz wird nach Fertigstellung in Eigenleistung des Vereins bewirtschaftet und auch bei der Finanzierung hat der Verein nichts dem Zufall überlassen. Die Kosten des Projektes liegen inklusive Zaunbau bei rund 330.000 EUR, ein Drittel davon übernimmt die Stadt Arnsberg, 220.000 EUR muss der Verein dazulegen. Der symbolische Kunstrasen-Parzellenverkauf im Internet (www.huesten09.de), soll allein rund 43.000 EUR einbringen und ein Sponsorenlauf soll helfen, die Summe aufzubringen. Die offizielle Einweihung des neuen Kunstrasens soll im kommenden Frühjahr stattfinden und wird zukünftig auch von den Schulen benutzt werden. Das ein Sport- und Leistungszentrum, das auch höhere Ansprüche erfüllt, nicht automatisch auch Leistung garantiert, darüber sind sich die Verantwortlichen beim SV Hüsten 09 einig. Allgemein wird eine Saison erwartet, bei der es einzig und allein um den Klassenerhalt gehen kann und der dürfte kein Selbstläufer werden, wie die ersten Saisonspiele bereits gezeigt haben. Zusammen mit Thomas Malachowski ist Georg Peters für die sportliche Seite des Vereins zuständig. sportiv: Sportlich hat der SV einen Fehlstart in die Saison hingelegt, woran liegt das ? Georg Peters: Wir dürfen uns nicht von der letzten Saison blenden lassen. Da waren Mannschaften in der Liga, die hatten kein Landesligaformat und waren vorzeitig abgeschlagen. Solche Teams gibt es in dieser Saison nicht, die Liga ist stärker geworden, zum einen durch die Aufsteiger, zum anderen durch Vereine, die sich enorm verstärkt haben, dazu zählen auch der SC Neheim und der SSV Meschede. Für uns bedeutet das, das Unternehmen Klassenerhalt wird schwer zu realisieren, aber der Aufgabe stellen wir uns. Sport von A-Z: Fußball Uwe Schulte (1. Vorsitzender SV Hüsten 09): „Die Jugend in unserem Verein ist unsere Zukunft“ Georg Peters (sportliche Leitung SV Hüsten 09): Mit Kontinuität und Geschlossenheit zum Klassenerhalt


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