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Sport von A-Z: American Football sportiv _ 4 Sunderner Football-Spieler Duncan Wigmann bei der WM in Kuwait Traumziel: die National Football League (NFL) in Amerika in die 1. Liga, die GFLJ, geschafft. Seit 2012 bin ich außerdem in der NRW-Auswahl dabei, die sogenannte Green Machine. Zu dem ersten NRW-Auswahltraining bin ich ohne große Erwartungen gegangen, nur um zu schauen. Als ich direkt aufgenommen wurde habe ich mich unglaublich gefreut. Parallel zu meinen Abiturprüfungen habe ich dann an einer bzw. mehreren Auswahleinheiten für die Jugend-Nationalmannschaft teilgenommen. Von 200 Spielern habe ich es in die 45 Spieler des Teams geschafft. Der Coach kam zum Ende des zweiten Trainings auf mich zu und sagte: „Geh mal raus und hol den anderen Spieler rein.“ Ich dachte ich wäre raus, aber dann ergänzte der Coach: „Wir fahren zusammen in den Urlaub nach Kuwait.“ Der Jubel bei mir und meiner Familie war riesengroß. sportiv: Was sind Ihre größten sportlichen Erfolge bisher? D.W.: Auf jeden Fall ein Teil der NRW-Auswahl zu sein, aber auch im Team der Junioren-Nationalmannschaft zu sein. Natürlich auch die Teilnahme Duncan Wigmann aus Sundern hat es mit der Junioren-Nationalmannschaft dieses Jahr bis zur Weltmeisterschaft nach Kuwait geschafft. Wie er zum American Football gefunden hat und welche Ziele er verfolgt, darüber stand er wort. sportiv Rede und Antwort. sportiv: Wie sind Sie zu der außergewöhnlichen Sportart Football gekommen? Duncan Wigmann: Ehrlich gesagt bin ich durch ein Spiel auf der Play Station drauf gekommen. Ich fand es cool und dachte, der Sport aus Amerika ist für mich hier in Deutschland unerreichbar, aber das stimmte nicht. Ein erstes Training habe ich mit dann kurze Zeit später in Dortmund angeschaut. Der Trainer kam auf mich zu gab mir Helm und Schulter-Pad. Dann habe ich direkt mittrainiert und seitdem nicht mehr aufgehört. sportiv: In welchem Team haben Sie dann gespielt? D. W.: Mein erstes Jahr habe ich bei den Dortmund Giants gespielt und bin dann zu den Hamm Aces gewechselt. Sie wurden von einem Coach aus Amerika trainiert und ich konnte von ihm eine Menge lernen. Als der amerikanische Coach ging, bin ich wieder zu den Dortmund Giants gewechselt. Mit dem Team haben wir dann den Aufstieg


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