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Weitere Informationen unter www.syneo.de oder www.facebook.com/SyNeoCosmetics Alles dufte Tipps gegen starken Schweiß und Körpergeruch beim Sport Besonders Menschen, die Sport treiben kennen den Ablauf ganz genau: Die Körpertemperatur steigt, die Haut errötet und Transpiration setzt ein. Schwitzen – eine lebenswichtige, normale Funktion, um die Körpertemperatur konstant auf 37 Grad zu halten. „Experten sprechen auch von einer sogenannten eingebauten Klimaanlage, da dieser körpereigene Verdunstungsvorgang die Haut abkühlt und so vor Überhitzung schützt“, erklärt Thomas Brunner jr., Geschäftsführer von syNeo® Cosmetics. Generell verdunstet an einem Tag auch bei nicht übermäßiger körperlicher Anstrengung mindestens ein halber Liter Flüssigkeit über unsere Haut. Wenn das nicht der Fall wäre, würden wir innerlich überhitzen – wie etwa bei hohem Fieber – was zum Tode führen würde. Doch während sich bei manchen nur Schweißperlen bilden, transpirieren andere sehr viel stärker und wieder andere riechen sogar unangenehm. Deo, Antitranspirant, Parfüm oder Dusche – was hilft hier wirklich gegen schlimmen Schweiß und fiesen Geruch? Schweißtreibende Fakten Etwa zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen sitzen in der Haut. Besonders viele befinden sich unter den Achseln, an den Handflächen, den Fußsohlen sowie auf der Stirn. Bei sommerlichen Temperaturen und Sport, etwa beim Joggen oder Fitnesstraining, entweichen durch Transpiration schnell mehrere Liter Schweiß über die Hautoberfläche, die zunächst nicht riechen. „Unangenehmer Körpergeruch entsteht erst dadurch, dass frischer Schweiß durch Bakterien zersetzt wird“, weiß Thomas Brunner jr. „An den Stellen, an die nicht ausreichend Luft kommt, wie etwa an den Achselhöhlen, vermehren sich die Bakterien im feuchtwarmen Mikroklima schneller. Dort haben sie mehr „Nahrung“ zur Verfügung und entsprechend entstehen mehr Zersetzungsprodukte, die dann unangenehm riechen können.“ Vereinfacht ausgedrückt: je mehr Schweiß, desto mehr Bakterien und Zersetzungsprodukte und in der Folge umso stärkerer Geruch. Sportliches Schwitzen Besonders bei sportlichen Aktivitäten ist Schwitzen wichtig und richtig. Denn die Tröpfchen, welche unsere Haut benetzen, sorgen beim Verdunsten für Abkühlung und regulieren so die optimale Körpertemperatur. Je häufiger trainiert wird, umso besser funktioniert dieses System. Der Körper reagiert dann schneller auf den Temperaturanstieg unter Belastung, wodurch Herz und Kreislauf geschont werden. Zusammen mit einer oberflächlichen Kapillarerweiterung sorgt dies für eine konstant niedrige Körpertemperatur sowie für einen niedrigeren Puls und Blutdruck. Dabei reduziert der Körper während einer langen Ausdauerbelastung nicht etwa die Menge vom Schweiß, sondern verändert die Zusammensetzung, damit weniger Elektrolyte ausgeschieden werden. Je besser ein Sportler trainiert ist, desto weniger Elektrolyte verliert er über den Schweiß – der reine Wasseranteil ist dann viel höher. Übrigens: Übergewichtige kommen schneller ins Schwitzen, da das Fett als natürliche Wärmedämmung funktioniert und der Körper so vermehrt über das Schwitzen Wärme loswerden muss. Was hilft wirklich? Um einer zu starken Schweiß- und Geruchsbildung an den problematischen Stellen entgegenzuwirken, gilt es schon vor dem ersten Schwitzen zu handeln. „Normale“ Deos helfen hier oft wenig, da sie mittels Parfüm den Schweißgeruch lediglich zu überdecken versuchen. „Antitranspirantien schützen dagegen sicher vor Transpiration und verhindern bis zu 5 Tage lästigen Körpergeruch – trotz zwischenzeitlichen Waschens und Duschens“, erklärt Thomas Brunner. „Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, empfehle ich, das Deo-Antitranspirant bereits abends vor dem Schlafengehen auf die gereinigte Haut aufzutragen und über Nacht einwirken zu lassen.“ Besser nicht! Wer schwitzt, ohne zuvor Deo oder Parfüm aufgetragen zu haben, vermeidet unangenehme Ausdünstungen, indem er die schwitzenden Körperregionen sofort mit klarem Wasser wäscht – das ist jedoch recht mühselig und nur kurzzeitig wirksam. Bereits vorhandenen Schweißgeruch mit Deodorant oder Parfüm übertünchen zu wollen, nützt ebenso wenig wie das Auftragen von speziellem Puder. Denn diese Produkte setzen sich nur auf dem Schweißfilm ab, schaffen aber keine Abhilfe. Übrigens: Wer Koffein, Nikotin oder Alkohol zu sich nimmt, schwitzt noch stärker. Bestimmte Nahrungsmittel wie Knoblauch und Zwiebel intensivieren zudem besonders im Sommer den Eigengeruch und werden über die Hautoberfläche quasi wieder ausgeschwitzt. Paradox! Und wer meint, wenn man wenig trinkt, kann man auch nur wenig schwitzen, irrt gewaltig. Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme verursacht im Körper nämlich zusätzlichen Stress, der zwangsläufig zu vermehrtem Schwitzen führt. Allgemeine Tipps gegen starkes Schwitzen • Viel trinken – jedoch keinen Kaffee, Schwarztee oder Alkohol • Getränke nicht kalt oder gar eisgekühlt, sondern bei Zimmertemperatur zu sich nehmen • Weite Kleidung – sorgt für eine bessere Durchlüftung • Natürliche Textilmaterialien oder wasserdampfdurchlässige Sporttextilien (Funktionswäsche) verwenden • Strümpfe aus natürlichen Materialien tragen n sportiv-Tipps rund um Gesundheit, Fitness und Wellness – Anzeige – (Foto: S. Hofschlaeger - pixelio.de)


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