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sportiv 3/2014

sportiv _ 8 Der SV Dorlar/Sellinghausen steigt auf und kehrt in die „Bundesliga des Sauerlandes“ zurück „Triple-Sieger, Triple-Sieger“, skandierten die Anhänger des SV Dorlar/Sellinghausen. Über 1.000 waren gekommen, zu einem denkwürdigen Aufstiegskrimi am Pfingstsamstag 2014, Schauplatz, die Sportanlage in Dorlar. Was für eine Energieleistung des SV Dorlar/Sellinghausen, der sich bei weit über 30 Grad in der Verlängerung und 120 Spielminuten am Ende verdient mit 7:3 durchsetzen konnte und neben dem SuS Langscheid/Enkhausen II in die Bezirksliga 4 aufsteigt. Der scheidende Trainer Markus Hermes wechselt nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit beim SV, versehen mit dem Titel des Kreispokalsiegers, der Meisterschaft in der A-Liga West und dem Aufstieg in die Bezirksliga, zur JSG Bödefeld/Hennerartal und trainiert dort zukünftig die A-Junioren: „Es ist Wahnsinn, was diese Mannschaft geleistet hat. Bei diesen Temperaturen den Rückstand aus dem Hinspiel auf zu holen und, über 120 Minuten Vollgas geben, mehr geht nicht. Für diesen Verein und diese Mannschaft gibt es keine Worte. Glückwunsch aber auch an den Verlierer TSV Bigge-Olsberg, auch sie hätten es eigentlich verdient gehabt mit uns anderen Spieler aus der Region verstärkt. (FS) n Saison über zu Hause keinen Punkt abgegeben. Diese Heimstärke hat uns auch das Selbstbewusstsein in Sachen Aufstieg gegeben, daran haben wir trotz der 1:2-Hinspielniederlage fest geglaubt und am Ende hat es geklappt. Dorlar und Sellinghausen, es gibt nichts Besseres.“ Verzichten mussten die Mannschaftskameraden auf ihren dreifachen Torschützen bei der Saison-Abschlussfahrt auf „Malle“ – Sebastian Schauerte zog es vor in den Hafen der Ehe einzubiegen...Zwillingsbruder Stefan soll ihn auf der Ballearen-Insel aber würdig vertreten haben, so war zu hören. Burghard Pieper (SV Dorlar/Sellinghausen): „Ein unbändiger Wille der Mannschaft hat den Ausschlag gegeben“ Und noch einer stand im Mittelpunkt, obwohl er nach einem schweren Arbeitsunfall das Spiel nur im Rollstuhl sitzend, vom Spielfeldrand aus, verfolgen konnte: Dorlar’s etatmäßige Nummer 1 Stefan Liedtke. „Natürlich haben wir auch für Stefan gespielt. Ihm widmen wir den Aufstieg und drücken fest die Daumen, das es ihm bald wieder besser geht,“ erklärte Sebastian Schauerte. Was die sportliche Zukunft in der „Bundesliga des Sauerlandes“ betrifft, ist der SV Dorlar/Sellinghausen durchaus optimistisch gestimmt. Stefan Schauerte: „Ich bin davon überzeugt, dass wir gute Chancen haben, die Klasse zu halten. Das wir bezirksligatauglich sind, haben wir im Pokal bewiesen, wo wir Oberschledorn und Brilon geschlagen haben.“ Und auch die Vorstandsetage ist zuversichtlich. sportiv sprach mit Burghard Pieper, dem 1. Vorsitzenden des SV Dorlar/Sellinghausen. sportiv: Was macht den Erfolg des Vereins aus? Burghard Pieper: Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, einer ist für den anderen da. Die Fusion zwischen Grün-Weiß Dorlar und Rot-Weiß Sellinghausen 1974 ist im Laufe der Jahre immer besser zusammengewachsen, das passt einfach und macht einen Teil des Erfolges aus. sportiv: 40 Jahre SV Dorlar/Sellinghausen fi nden ihren vorläufi gen Höhepunkt im erneuten Aufstieg in die Bezirksliga. Welcher Anteil am Erfolg gebührt der Mannschaft? B. P.: Ein ganz großer. Der unbändige Wille war es, der die Mannschaft angetrieben hat. Sie hat 120 Minuten gefightet, hat bis zuletzt an sich geglaubt. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft. sportiv: Hat der SV die Qualität, um in der Bezirksliga B. P.: Davon gehe ich aus. Wir setzen weiter auf unseren großen Zusammenhalt. Die Mannschaft bleibt im Kern zusammen und wird mit dem ein oder Jetzt von unserer einzigartigen genossenschaftlichen Beratung profitieren! zu bestehen? Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Jürgen Klopp, Genossenschaftsmitglied seit 2005 Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis langer und harter Arbeit. Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis langer und harter Arbeit. Gut, wenn man sich auf seinem Weg dahin auf einen starken Partner verlassen kann: Mit unserer genossenschaftlichen Mit unserer genossenschaftlichen Beratung helfen wir Ihnen, Ihren ganz persönlichen Antrieb zu verwirklichen. Lassen Sie sich beraten - in Ihrer Beratung Filiale helfen vor wir Ihnen,Ort oder online unter www.voba-bigge-lenne.de Ihren ganz persönlichen Antrieb zu verwirklichen und Ihre Ziele zu erreichen. 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